Haus & Grund Neheim - Hüsten ist eine Organisation des privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums in Deutschland und wurde 1904 gegründet. 

 

Unser Ziel ist es, den Mitgliedern bei allen Problemen, die mit Haus und Grund zusammenhängen, zu helfen, beratend zur Seite zu stehen und Lösungen zu finden. 

 

Wir sind stark wohnungspolitisch ausgerichtet und vertreten Ihre Interessen nicht nur auf der kommunalpolitischen, sondern über den Landesverband Haus & Grund Westfalen, den Zentralverband Haus & Grund Deutschland e.V. auf landes- und bundes- sowie europäisch politischer Ebene.

 


Hinweise für Vermieter - Mieter zum Umgang mit Corona


Mit diesen Hinweisen sollen die gängigsten Fragen zur Auswirkung der Corona-Pandemie auf die

Vermietung von Wohnraum und das Zusammenleben in Wohnhäusern beantwortet werden. Sollten

Sie weitergehende Fragen haben, hilft Ihnen ihr lokaler Haus & Grund-Verein gerne weiter.

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Hinweise zum Umgang mit Mieter-Vermieter
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Vermieter nicht im Stich lassen....

Haus & Grund richtet dringenden Appell an die Bundesregierung

Vermieter dürfen von der Bundesregierung bei den geplanten Schutzmaßnahmen für Wohnungsmieter nicht im Stich gelassen werden. Diesen Appell richtete Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke heute an die Bundesregierung.

„Nach den derzeit bekannten Plänen will sich der Staat in beispielloser Weise von den fast vier Millionen vermietenden Privatpersonen in Deutschland entsolidarisieren.

Sie will Menschen im Stich lassen, die ihren Lebensunterhalt, Unterhaltspflichten und sonstige Zahlungsverpflichtungen aus Mietzahlungen bestreiten und oft zusätzlich als Handwerker oder Kleinstgewerbetreibende massiv von der Corona-Krise betroffen sind“, sagte Warnecke.

Haus & Grund kritisiert, dass die bekannten Maßnahmen keinen Interessenausgleich regeln. Sie seien ein einseitiger Freibrief, geeignet um Millionen private Eigentümer in die Insolvenz zu treiben.

Die Immobilienwirtschaft werde so vollständig zum Erliegen kommen.

„Dazu darf es nicht kommen. Der Staat muss die Funktionsfähigkeit des Wohnungsmarktes weiter aufrechterhalten“, forderte Warnecke.

Hierfür bedarf es nach Ansicht von Haus & Grund mindestens folgender Korrekturen:

  1. Der coronakrisenbedingte Einkommensausfall muss vom Mieter nachgewiesen werden, da Vermieter die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Mieter nicht kennen können.
     
  2. Der Kündigungsausschluss muss daran geknüpft sein, dass der Mieter fortlaufend Bemühungen zur Beantragung von Wohngeld oder den Kosten der Unterkunft unternimmt. Denn nur er kann Miete aus dem Sozialsystem erlangen.
     
  3. Es muss einen Anspruch des Vermieters auf Unterstützung aus einem Wohn- und Mietenfonds geben.

 

Hintergrund: Die Bundesregierung plant, dass Mieter, die aufgrund der Corona-Krise ab April ihre Miete für bis zu sechs Monate nicht an den Vermieter zahlen, keine Kündigung befürchten müssen.

Sie sollen zwei Jahre Zeit haben, die ausstehenden Mieten zu begleichen. In Zweifelsfällen wird angenommen, dass die Mietzahlung aufgrund von coronabedingten Einnahmeverlusten ausbleibt. Die Vermieter müssen im Zweifel den Mietern nachweisen, dass diese über genug Einnahmen zur Begleichung der Miete verfügen. Die Maßnahme soll auf bis zu zwölf Monatsmieten ausgeweitet werden können. Für Vermieter bedeutet dies, dass sie bis zu sechs oder sogar zwölf Monate keine Mieteinnahmen haben könnten, in dieser Zeit aber die Kosten für den Betrieb des Gebäudes, wie Heizung, Warmwasser und Müll, dennoch begleichen müssen. De facto werden Vermieter damit gezwungen, ihren Mietern einen Kredit in Höhe von bis zu sechs oder sogar zwölf Monatsmieten zu gewähren.


vorerst nur telefonische Beratung bis 30. April 2020

Seit dem 12. März 2020 ist die Stadt Arnsberg auch vom Corona-Virus betroffen.

Die Bundesregierung hat am 12. März 2020 den Pandemiezustand erklärt

und appelliert an die Bevölkerung,

jeden nicht zwingenden persönlichen Kontakt zu vermeiden.

 

Um unseren Beitrag gegen eine weitere Verbreiterung des Corona-Virus zu leisten,

stellen wir mit sofortiger Wirkung den persönlichen Beratungsdienst

zunächst bis zum 30. April 2020 auf einen telefonischen Beratungsdienst um.

 

Die telefonischen Beratungszeiten sind wie folgt:

Mittwoch:      09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag:  09.00 – 12.00 Uhr und 16.00 – 18.00 Uhr           

Erreichbarkeit unter  Telefon: 02932 22544

  


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